2. Mannschaft – 4. Spieltag (Saison 13/14): „Kofferen-Fluch“ besiegt

Am Sonntag reiste unsere Reserve zu unserem „Angstgegner“ aus Kofferen, wo wir seit gefühlten 100 Jahren nicht auswärts gewinnen konnten. Mitlerweile hat sich in beiden Mannschaften die Personalsituation wieder entspannt, sodass wir aus dem Vollen schöpfen konnten.
Von Beginn an waren wir spielbestimmend und gaben das Heft über die gesamte Spielzeit nicht mehr aus der Hand. So kamen wir nach rund zehn Minuten durch Oli in Führung. Julian E. störte den Gegner früh und Kofferen spielte einen Querpass durch den eigen Strafraum direkt zu Oli,  der ungestört einschieben konnte. Wir erspielten uns in der Folge mehrere Chancen und Trafen zweimal Aluminium und erzielten zwei Abseitstore. Mitte der ersten Hälfte war es erneut Oli, der den Ball ins Netz bugsierte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam Julian E. nach seinen zwei Abseitstreffern noch einmal vor die gegnerische Hütte und erzielt Saisontor Nummer drei. In der ersten Hälfte waren wir drückend überlegen und Kofferen kam allerhöchstens durch Langholz vor unser Tor.

Zur zweiten Hälfte wechselten wir direkt dreimal durch (Sven für Oli, Eike für Martin, Jens für Stefan) und waren wieder tonangebend. Allerdings erspielten wir uns keine zwingenden Torchancen, sondern schalteten unnötigerweise einen Gang zurück. In der 65. Minute kam es zum vorläufigen Höhepunkt der ansonsten recht fairen Partie. Ein Kofferener Spieler wurde für die zweite Tätlichkeit innerhalb einer Minute mit Rot des Feldes verwiesen. Ein zweiter spieler, der bis dato spielstärkste Kofferener, verließ ebenfalls den Platz mit den Worten: “Das ist mein bester Freund, ohne ihn spiele ich nicht!”, was zu einigem Unmut beim Kofferener Anhang sorgte. Da er nicht nur vom Platz ging, sondern dabei noch sein Trikot auszog, gab es folgerichtig die Gelb-Rote, da er zuvor bereits wegen Meckerns Gelb vorbelastet war. Kofferen blieb nun nichts anderes übrig als mit Mann und Maus den eigenen Sechzehner zu okkupieren und unsere Angriffe abzuwehren. Nur einmal versuchten sie zu kontern, wodurch wir mit fünf Mann unbedrängt vor dem gegnerischen Torhüter auftauchten und Martin auf 4:0 erhöhte. Die zweite Spielhälfte wirkte insgesamt ein wenig unkonzentrierter, nichtsdestotrotz geht der Sieg – auch in der Höhe – vollkommen in Ordnung.

Kommende Woche empfangen wir – sollten sie denn antreten – den SV Jülich 1912. Hier sind drei Punkte Pflicht, um nicht den Anschluss nach oben zu verlieren.