Danke für alles, Gerd!

Eine historisch einmalige Saison, beendet durch eine weltweite Pandemie die immer noch nicht überwunden ist, liegt nun hinter uns. Doch schon weit vor den Ereignissen hatte unser Salingia-Urgestein die Entscheidung getroffen, in der nun kommenden Spielzeit das sportliche Zepter in andere Hände zu geben.

Bereits 1991 schnürte Gerd das erste Mal als Spieler die Fußballschuhe für unseren Verein, als er vom klassenhöheren SV Jülich 1912 zum Club seiner neuen Wahlheimat wechselte. In der Saison 2000/2001, damals spielte die 1. Mannschaft noch in der Jülicher Kreisliga A, übernahm er erstmalig kommissarisch den Posten als Spielertrainer.

Die Aufstiegsmannschaft von damals. 3. v. l. in der oberen Reihe ist Gerd Worms.

Als Gerd das zweite Mal Trainer wurde, war es kurz vor Weihnachten in der Saison 2005/2006. Nach einer miserablen Hinserie war die 1. Mannschaft sportlich am Boden und am untersten Tabellenende angelangt. Die Trainingsbeteiligung war damals derart schlecht, dass selbst ein 5-gegen-2 zum Aufwärmen auf der gefrorenen Overbacher Asche nicht möglich war. Mehrfach musste das Fußballtraining aufgrund zu weniger Spieler spontan entfallen. Ein heutzutage undenkbarer Zustand. Mit seinem unglaublichen Charisma und unbedingten Siegeswillen hat Gerd es dennoch geschafft, in der Rückrunde das Feuer wieder zu entfachen, sodass am Ende sogar ein respektabler 8. Tabellenplatz dabei raussprang.

Quelle: FuPa Düren

Von diesem Tiefpunkt an bis zum Sommer 2013 war Gerd 7,5 Jahre lang durchgehend Trainer der 1. Mannschaft. Im Laufe dieser Zeit schaffte er es, der Mannschaft ein völlig neues, junges Gesicht zu geben und die ersten Eigengewächse der durch Herbert Smolarski aufgebauten Jugendabteilung in den Seniorenfußball zu integrieren. Seine Trainerkarriere bei der Salingia krönte er mit dem Aufstieg in die Dürener Kreisliga A und trat nach dem Aufstieg wie mit dem Vorstand lange im Vorfeld geklärt – vorerst – zurück.

Gerd Worms

Es folgte die sportlich erfolgreichste Zeit des Vereins mit vier Jahren Zugehörigkeit zur höchsten Dürener Spielklasse.

Im letzten Kreisliga A-Jahr übernahm Gerd im November 2016 zum dritten Mal das Ruder bei der Salingia, als wir die rote Laterne der Kreisliga A hatten. „Gerd war nun dreieinhalb Jahre weg aus Barmen, hat somit genug Distanz aufgebaut und sich andernorts weiterentwickelt, um jetzt wieder bei uns einsteigen zu können“, argumentierte der Vorstand Ende 2016 die Entscheidung pro Gerd als Trainer.

Mit seinem Amtsantritt ist es ihm gelungen, die Mannschaft nach dem Abstieg schnell zu stabilisieren und dafür zu sorgen, dass sie im Kern zusammenbleibt.

Mit Ablauf der Saison 2019/2020 endet somit die dritte Amtszeit von Gerd als Trainer bei der Salingia. Insgesamt stehen knapp 11,5 Jahre Trainertätigkeit für uns in seiner Vita.

Die Suche nach einem Nachfolger dauert erfahrungsgemäß bei uns nicht lange, sind wir doch eine eingeschworene Gemeinschaft und haben viele fähige Leute in unseren eigenen Reihen. Der bisherige Co-Trainer David Rosenbaum wird das Amt übernehmen, unterstützt wird er dabei wie zuletzt auch schon von Sebastian Hoeck. David hat sich am Ende der letzten Kreisliga A-Saison 2016/2017 dem Verein seiner neuen Wahlheimat als Spieler angeschlossen und brachte da bereits Erfahrung als Co-Trainer der Sportfreunde Hehlrath mit. Seit nunmehr über drei Spielzeiten ist er nicht nur ein Führungsspieler und Mentor – gerade für die jüngeren Spieler – sondern ebenfalls fester Bestandteil im Trainerteam.

Abschließend wollen wir uns noch einmal ausdrücklich bei Gerd für all die Jahre als Trainer und Spieler bedanken! Selbstverständlich wird er uns in Zukunft nicht den Rücken zukehren und bleibt uns als unser größter Fan erhalten. Wir sind stolz drauf, so vereinsverrückte Menschen und Freunde wie dich zu haben, Gerd!

SC Salingia 08 Barmen

Dein Vorstand

Szene von der Saisonabschlussfeier 2013 - unser langjähriger Trainer Gerd Worms wurde verabschiedetSzene von der Saisonabschlussfeier 2013 – unser langjähriger Trainer Gerd Worms wurde damals verabschiedet

Einführung der Kreisliga D vorerst aufgeschoben

 

Quelle: Homepage des FVM Düren:

Der FVM-Verbandstag hat am vergangenen Sonntag entschieden, die Saison 2019/20 abzubrechen. Damit wurde die Qualifikation für die Kreisliga D hinfällig.
Der Kreisvorstand hat auf Vorschlag des Kreisspielausschusses beschlossen, die Qualifikation für die KL D für die nun zu planende Saison 2020/21 auszusetzen.
Im Hinblick auf die weiterhin vorhandenen Unwägbarkeiten durch die Corona-Pandemie möchten wir unsere Vereine nicht in einen Wettbewerb mit vielen Absteigern schicken. Die Einrichtung der Kreisliga D verlieren wir nicht aus den Augen. Wir gehen davon aus, die Qualifikation in einer “unbelasteten“ Saison 2021/22 durchführen zu können.

Saison 2019/2020 offiziell abgebrochen

Der FVM-Verbandstag hat an diesem Wochenende mit großer Mehrheit für einen Saisonabbruch abgestimmt.
Damit steht nun offiziell fest, dass sowohl im Junioren- als auch Seniorenbereich die Saison vorzeitig beendet wird. Der FVM-Verbandstag hat sich dafür ausgesprochen, dass es in der Saison 2019/2020 keine Meister und sportliche Absteiger geben wird.
Die Mannschaften mit den jeweils besten Quotienten ihrer Staffeln steigen in die nächsthöhere Liga auf. Mannschaften, die im Laufe der Saison ihr Team zurückgezogen haben, steigen dennoch ab.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, den befreundeten Vereinen aus unserer Nachbarschaft herzlich zum verdienten Aufstieg zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch an den Hambacher SV (KL A –> Bezirksliga), Viktoria Koslar (KL B –> KL A) und Germania Kirchberg (KL C –> KL B) zum Aufstieg und viel Erfolg in der hoffentlich regulären Saison 2020/2021!
An dieser Stelle auch ein Dank an den FVM, der seinen Vorschlag überdacht hat und sich mehrheitlich im Sinne der meisten Vereine entschieden hat.